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Frankreichs Beste

 
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 Frankreichs Beste

Beitrag von RomanticManFilms
Ich lebe für Filme
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Wenn man in den von Horrorfilmen überlagerten Gruppen nach den besten französischen Filmen fragt, dann sprudeln einem sofort die einschlägigen Exemplare aus der sogenannten Terror-Welle entgegen: "Martyrs", "Inside", "High Tenison", "Frontiers", "Irreversible", eventuell noch "Baise-moi - Fick mich".


Sicher sind diese brutalen Filme Klassiker unter den Gewalt-Schockern. Die haben auch ihren (hohen) Stellenwert. Aber wenn man etwas tiefer überlegt, welches wirklich die BESTEN französischen Filme aller Zeiten sind, hahaha, dann wird man auf ganz andere kommen.



Die Bartholomäusnacht
(1994) Das Remake ist der ungewöhnlichste Historienfilm, der je gedreht wurde. Hier wird mit einer Intensität gespielt, wie man sie noch nicht einmal von den wundervollsten Hollywood-Historien kennt. Die Darsteller gehen emotional mit, verlieren sich fast in der Rolle. Das geht bis in die Körperlichkeit hinein. Sie gehen beim Sprechen so dicht an den Anderen, daß es bedrängend wirkt, fallen wie durch Gefühle gebeutelt nach vorne. Der Ganze Film ist ein Wirbeln aus Menschenmengen, Leibern, Kostümen...aber nicht in der Art, wie man heute "Wirbel" inszenieren würde durch wilde Schnitte und unruhige Kamera, sondern das Ganze ist übersichtlich und klar, weil die Darsteller die Bewegung machen, nicht die Technik.
Dialoge vom Feinsten, viel geschichtliche Information, Realismus, und Boshaftigkeiten, die einen innerlich mehr erbeben lassen als die deftigste Bluttat der berühmten TerrorWelle.



Pakt der Wölfe
(2001) Diese ungewöhnliche Mischung gab es noch nie: -Historienfilm mit Kostümen und glaubhaftem Ernst
-Horrorfilm mit schaurigem Monster
-Ermittlungskrimi in der Zeit, wo dies fast nicht möglich war
-Kampfsporteinlagen (Mark Dacascos)
Es ist DER moderne Film. Ohne einen Anflug von Trash oder Selbsironie wird hier durch Phantasie der Unterhaltungsfaktor auf die Spitze getrieben. Spannend, gruselig, schön, stimmungsvoll und sexy.



Die Horde
(2009) In der Prägung der Zuschauer auf die typischen mit Gut-Böse-Klischees durchsetzen Zombiefilme aus den USA oder den organhaltigen Italo-Werken, wird dieser knallharte Film häufig unterschätzt.
Dabei stellt er die meisten Werke des Genres in den Schatten. Ohne die Häufung von dummen Klischees und die stereotypen Handlungsabläufe üblicher Zombiestreifen geht er schnörkellos den Realismus-Weg und verzichtet auf Humor und Schmalz. Die brutalen Kämpfe, die atemberaubende Hochspannung und ohne Ausnahme glaubhaften Darsteller machen ihn zum Genuß.
Der Hammer an Härte liegt jedoch nicht in den Blutszenen, sondern in dem Umstand, daß auch die Meisten der Guten (Polizei) hier extrem skruppellos und brutal sind. Die Gangster sind noch viel Schlimmer, aber bis ins Finale reiht sich eine Form der Erbarmungslosigkeit auch der Guten auf zu einem bis ins Mark erschütternden Bild des Menschen als des Menschen größter Feind.



Der Außenseiter
(1983) Belmondo hat nicht nur die Titelrolle, sondern produzierte und schrieb diesen Film (mit seinem Bruder) und drückt dabei seine harte (rechte) Haltung gegen Verbrecher und Einwanderer aus. Von der Kritik als "rechtsradikal und rassistisch" beschimpft wäre der Film durch die Presse am liebsten totgeschwiegen worden. Aber Aufgrund einer sehr urigen Art hat er den Weg in die Herzen der Zuschauer gefunden. Viel ernster noch als "Der Profi" räumt Belmondo gnadenlos auf mit Verbrechern...vom kleinen Taschendieb bis zum (durch Top-Anwälte geschützten) Gangsterboß.
Was das Besondere dabei ist: Es wird ein sehr glaubhaftes Flair der Unterwelt und Halbwelt von Frankreich (u.a. Paris) vermittelt. Schräge Typen, realtistische Situationen, die dort zur Normalität gewordene Abweichung von der Norm. Somit zeichnen die Belmondos hier ein Gesellschaftsprotrait der düsteren Art und bieten nicht einfach nur gute Action (die aber auch).



Z
(1969) Der bedeutendste Politthriller aller Zeiten (neben "JFK"). Das genaue Gegenteil vom rechten "Der Außenseiter", nämlich ein Film, der extrem weit links im sozialistischen-pazifistischen Lager steht und die damals noch aktuelle rechte Diktatur in Griechenland so erschütternd kritisiert, daß dam Zuschauer das Blut in den Adern gefriert. Bin und den wahren Ereignissen, die hier gezeigt werden sets mehr belastet und berührt als durch alle Brutalo-Filme zusammengenommen.
Yves Montand, Jean-Louis Xavier Trintignant, Charles Denner und viele andere spielen überzeugend, zeichnen zusammen mit den Darstellern der Generäle ein deprimierendes Bild einer hinterhältigen und mit allen Wassern gewaschenen Militärdiktatur, wo jemand für seine Meinung vom Pöbel totgeschlagen wird und die Tataufklärung fast unmöglich gemacht wird.

am 14.09.2018 um 17:04:30 Uhr
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Antwort von Maulwurf84

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du haust baise moi in den horror part und die horde nicht...hmmm...sehr fragwürdig
baise moi gehört ganz sicher nicht in die terror welle.die horde umso mehr.

am 14.09.2018 um 17:32:19 Uhr[Zitieren]  [Melden]
Antwort von voorhees70
Liegt n´ Auge auf m´ Tresen,is n´ Zombie dagewesen
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 Zitat:
 
 geschrieben von RomanticManFilms am 14.09.2018 um 17:04:30.
Wenn man in den von Horrorfilmen überlagerten Gruppen nach den besten französischen Filmen fragt, dann sprudeln einem sofort die einschlägigen Exemplare aus der sogenannten Terror-Welle entgegen: "Martyrs", "Inside", "High Tenison", "Frontiers", "Irreversible", eventuell noch "Baise-moi - Fick mich".


Sicher sind diese brutalen Filme Klassiker unter den Gewalt-Schockern. Die haben auch ihren (hohen) Stellenwert. Aber wenn man etwas tiefer überlegt, welches wirklich die BESTEN französischen Filme aller Zeiten sind, hahaha, dann wird man auf ganz andere kommen.

 

Aber ganz bestimmt nicht auf "der Aussenseiter"....hahaha..:hashpapi:

Wobei "der Profi" und "der Aussenseiter" für mich die Coolsten und Besten vom Bébel sind....

 Zitat:
 
 

Die Bartholomäusnacht
(1994) Das Remake ist der ungewöhnlichste Historienfilm, der je gedreht wurde. Hier wird mit einer Intensität gespielt, wie man sie noch nicht einmal von den wundervollsten Hollywood-Historien kennt. Die Darsteller gehen emotional mit, verlieren sich fast in der Rolle. Das geht bis in die Körperlichkeit hinein. Sie gehen beim Sprechen so dicht an den Anderen, daß es bedrängend wirkt, fallen wie durch Gefühle gebeutelt nach vorne. Der Ganze Film ist ein Wirbeln aus Menschenmengen, Leibern, Kostümen...aber nicht in der Art, wie man heute "Wirbel" inszenieren würde durch wilde Schnitte und unruhige Kamera, sondern das Ganze ist übersichtlich und klar, weil die Darsteller die Bewegung machen, nicht die Technik.
Dialoge vom Feinsten, viel geschichtliche Information, Realismus, und Boshaftigkeiten, die einen innerlich mehr erbeben lassen als die deftigste Bluttat der berühmten TerrorWelle.



Pakt der Wölfe
(2001) Diese ungewöhnliche Mischung gab es noch nie: -Historienfilm mit Kostümen und glaubhaftem Ernst
-Horrorfilm mit schaurigem Monster
-Ermittlungskrimi in der Zeit, wo dies fast nicht möglich war
-Kampfsporteinlagen (Mark Dacascos)
Es ist DER moderne Film. Ohne einen Anflug von Trash oder Selbsironie wird hier durch Phantasie der Unterhaltungsfaktor auf die Spitze getrieben. Spannend, gruselig, schön, stimmungsvoll und sexy.



Die Horde
(2009) In der Prägung der Zuschauer auf die typischen mit Gut-Böse-Klischees durchsetzen Zombiefilme aus den USA oder den organhaltigen Italo-Werken, wird dieser knallharte Film häufig unterschätzt.
Dabei stellt er die meisten Werke des Genres in den Schatten. Ohne die Häufung von dummen Klischees und die stereotypen Handlungsabläufe üblicher Zombiestreifen geht er schnörkellos den Realismus-Weg und verzichtet auf Humor und Schmalz. Die brutalen Kämpfe, die atemberaubende Hochspannung und ohne Ausnahme glaubhaften Darsteller machen ihn zum Genuß.
Der Hammer an Härte liegt jedoch nicht in den Blutszenen, sondern in dem Umstand, daß auch die Meisten der Guten (Polizei) hier extrem skruppellos und brutal sind. Die Gangster sind noch viel Schlimmer, aber bis ins Finale reiht sich eine Form der Erbarmungslosigkeit auch der Guten auf zu einem bis ins Mark erschütternden Bild des Menschen als des Menschen größter Feind.



Der Außenseiter
(1983) Belmondo hat nicht nur die Titelrolle, sondern produzierte und schrieb diesen Film (mit seinem Bruder) und drückt dabei seine harte (rechte) Haltung gegen Verbrecher und Einwanderer aus. Von der Kritik als "rechtsradikal und rassistisch" beschimpft wäre der Film durch die Presse am liebsten totgeschwiegen worden. Aber Aufgrund einer sehr urigen Art hat er den Weg in die Herzen der Zuschauer gefunden. Viel ernster noch als "Der Profi" räumt Belmondo gnadenlos auf mit Verbrechern...vom kleinen Taschendieb bis zum (durch Top-Anwälte geschützten) Gangsterboß.
Was das Besondere dabei ist: Es wird ein sehr glaubhaftes Flair der Unterwelt und Halbwelt von Frankreich (u.a. Paris) vermittelt. Schräge Typen, realtistische Situationen, die dort zur Normalität gewordene Abweichung von der Norm. Somit zeichnen die Belmondos hier ein Gesellschaftsprotrait der düsteren Art und bieten nicht einfach nur gute Action (die aber auch).



Z
(1969) Der bedeutendste Politthriller aller Zeiten (neben "JFK"). Das genaue Gegenteil vom rechten "Der Außenseiter", nämlich ein Film, der extrem weit links im sozialistischen-pazifistischen Lager steht und die damals noch aktuelle rechte Diktatur in Griechenland so erschütternd kritisiert, daß dam Zuschauer das Blut in den Adern gefriert. Bin und den wahren Ereignissen, die hier gezeigt werden sets mehr belastet und berührt als durch alle Brutalo-Filme zusammengenommen.
Yves Montand, Jean-Louis Xavier Trintignant, Charles Denner und viele andere spielen überzeugend, zeichnen zusammen mit den Darstellern der Generäle ein deprimierendes Bild einer hinterhältigen und mit allen Wassern gewaschenen Militärdiktatur, wo jemand für seine Meinung vom Pöbel totgeschlagen wird und die Tataufklärung fast unmöglich gemacht wird.
 

am 14.09.2018 um 18:40:46 Uhr[Zitieren]  [Melden]
Antwort von GrafKarnstein
Reformationszeit, keine Macht der Religion!
Beiträge insgesamt: 3091
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Pos(252) Neu(0) Neg(0)



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 Zitat:
 
 geschrieben von RomanticManFilms am 14.09.2018 um 17:04:30.
Wenn man in den von Horrorfilmen überlagerten Gruppen nach den besten französischen Filmen fragt, dann sprudeln einem sofort die einschlägigen Exemplare aus der sogenannten Terror-Welle entgegen: "Martyrs", "Inside", "High Tenison", "Frontiers", "Irreversible", eventuell noch "Baise-moi - Fick mich".

Sicher sind diese brutalen Filme Klassiker unter den Gewalt-Schockern. Die haben auch ihren (hohen) Stellenwert. Aber wenn man etwas tiefer überlegt, welches wirklich die BESTEN französischen Filme aller Zeiten sind, hahaha, dann wird man auf ganz andere kommen.
 

So so,... die besten französischen Filme aller Zeiten :wink:
Da gäbe es so einiges aus diesem Land, das im Grunde auf über
100 Jahre Filmgeschichte, Filmkultur und Filmschaffen zurück blicken kann :topsmilie: . :biglaugh:

Ist aber vielleicht gar nicht so einfach, welches denn nun die besten Frankreich-Filme sind, da viele Filme ganz hervorragend,
genial und andere ewige Klassiker sind. Ich könnte da noch tiefer graben und so einige meiner Filmfavoriten nennen. Aber
auch Filme aus jüngeren Jahrzehnten bzw. auch aus diesem neuen Filmjahrtausend :smile: . :chinaman:

am 14.09.2018 um 19:15:50 Uhr[Zitieren]  [Melden]
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